Tag 7

Hallo liebes Tagebuch!

Heute war ein Tag, der ganz und gar nicht nach Plan verlief – und schon beim Aufwachen begann das Chaos.

Noch im Halbschlaf wurden wir mit einem echten Schockmoment konfrontiert: Die Zentrale der Z.E.I.T.-Hüter war über Nacht zum Tatort geworden! Offenbar hatte Kai Krono versucht, Commander Chronos zu ermorden. Chronos reagierte sofort und rief zu einer Demonstration auf – er forderte die Verbannung von Kai Krono. Anfangs folgten ihm viele, doch dann geschah etwas Unerwartetes: Die Z.E.I.T.-Agenten stellten sich geschlossen hinter Kai Krono und unterbrachen die Rede des Commanders. Es wurde laut, emotional und chaotisch. Am Ende stand fest: Der Rücktritt von Commander Chronos wird gefordert und ein Gerichtsprozess gegen Kai Krono steht bevor. Wie das wohl weitergeht? Wir sind gespannt!

Trotz dieses dramatischen Morgens lief der Tag zunächst weiter wie geplant: Wir bereiteten uns auf das große Schützenfest am Abend vor. In verschiedenen Workshop-Stationen konnten wir Zeitagent:innen unser Können unter Beweis stellen und Neues lernen – von Krawatte binden über höfliches Verhalten im Restaurant bis hin zu Kinderschminken, Tanzen, Marschieren und einem spielerischen Vogelschießen – überall wurde fleißig ausprobiert, gelacht und geübt. Die Vorfreude auf den Abend war riesig!

Doch dann kam alles anders: Beim Haare flechten für den großen Ball entdeckten wir einen kleinen Mitbewohner, der da wirklich nichts zu suchen hatte – eine Laus! Und damit begann ein echter Wirbel durch die Zeit: Es wurde gekämmt, gewaschen, eingeschäumt und eingefroren (zumindest bei den Kuscheltieren). Die Stimmung war verständlicherweise erstmal etwas gedrückt, und der geplante Schützenball musste leider verschoben werden.

Aber wir wären keine echten Zeitagent:innen, wenn wir nicht flexibel reagieren könnten! Und so wurde der Abend trotzdem ein Highlight: Beim großen Karaoke-Abend hatten alle die Chance, ihre Stimme zu zeigen. Bekannte Hits wurden geschmettert, alle klatschten, lachten und sangen mit. Die Stimmung war mitreißend und fröhlich – ein echter Trost nach dem unerwarteten Lausalarm.

So ging ein ereignisreicher und vielseitiger Tag zu Ende – voller Aufs und Abs, Kreativität, echtem Zusammenhalt und ganz viel Musik.

Ich bin jetzt ziemlich k.o., aber auch dankbar für diesen verrückten Tag.
Gute Nacht, liebes Tagebuch. Ich freue mich schon auf morgen.