Projekt „Lebendige Stille“ auf dem Oedter Friedhof

Auf dem Oedter Friedhof tut sich etwas. Der ein oder andere Friedhofsbesucher wird sicher schon bemerkt haben, dass im Bereich der Friedhofskapelle eine größere Fläche gelichtet wurde.   

Mit diesem ersten Schritt beginnt unser Projekt „Lebendige Stille – Umgestaltung einer brachliegenden Fläche auf dem Oedter Friedhof zum Ort der Begegnung“, welches wir hier kurz vorstellen möchten.

Wie alles begann

Auslöser war ein Zeitungsartikel im Frühjahr des vergangenen Jahres, in dem die lokale Aktionsgruppe der Leader Region Mittlerer Niederrhein (Lemini) – und ihre Fördermöglichkeiten vorgestellt wurde. LEADER ist ein Förderprogramm der Europäischen Union, zur Stärkung des ländlichen Raums. Das Besondere an LEADER ist, dass es nach dem „bottum-up-Prinzip“ vorgeht. Die Projekte werden nicht von der Verwaltung oder Politik entwickelt, sondern die Ideen stammen aus der Bevölkerung. Bürger/innen, Vereine oder auch Unternehmen können ihre Ideen jederzeit einreichen (Quelle lemini.de). Unsere Idee haben wir anschließend dem Regionalmanagement, vertreten durch Frau Silvia Bors, vorgestellt.

Unsere Idee

Eine bislang brachliegende Fläche auf dem Friedhof soll zu einem offenen Begegnungsraum werden – ein Ort für Ruhe, Trauer und Erholung, aber ebenso für Austausch, Gemeinschaft und Veranstaltungen für alle Generationen. Auch junge Menschen sollen hier einen Platz finden, an dem Trauer und Gemeinschaft zusammenkommen können. Gleichzeitig möchten wir Vereine und Gruppen einladen, den Platz kulturell und für gemeinsame Aktivität zu nutzen.

Der Friedhof beherbergt zudem historische Grabstätten der Familien Girmes und Mooren, die weiterhin zugänglich bleiben und in das Gesamtkonzept eingebunden werden. Geplant sind außerdem ruhige Bewegungs- und Achtsamkeitskurse wie Qi Gong, Yoga oder Meditationskurse. Die gesamte Fläche wird barrierefrei gestaltet, insbesondere die Zuwegung, damit der Ort für alle Menschen gut erreichbar ist.

Gestaltung des neuen Ortes

Die Fläche soll ansprechend und einladend gestaltet werden. Vorgesehen sind:

  • ein überdachter Sitzbereich, der Schutz und Schatten bietet
  • ein Brunnen, der im Sommer kühlt, beruhigt und die Sinne anspricht
  • eine barrierefreie Wegeführung, die allen Besucherinnen und Besuchern den Zugang erleichtert

Mit der neuen Zuwegung haben wir nun begonnen. Alle weiteren Maßnahmen erfolgen Schritt für Schritt in Zusammenarbeit mit lokalen Handwerkern.

Die Umsetzung übernimmt die Firma Garten & Landschaftsbau Kiekhöfel aus Grefrath. Das Konzept von Herrn Kiekhöfel hat uns überzeugt und sich im Auswahlverfahren durchgesetzt.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und die kommenden Bauabschnitte und werden Sie über den Fortschritt des Projektes auf dem Laufenden halten.